ROKOKO EN MINIATURE

Yuri Mizobuchi (Mezzosopran), Stephen Barchi (Bass), Haydnquartett Berlin  

Königstraße 36
14109 Berlin

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Event organiser: Musik in Brandenburgischen Schlössern e.V., Forstweg 69 C, 13465 Berlin, Deutschland

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Rollstuhlfahrer zahlen den Normalpreis und dürfen eine kostenlose Begleitperson mitbringen. Diese Karten sind unter 0180 60 50 400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) erhältlich.
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Event info

- J. Haydn : Streichquartett F-Dur op. 3 Nr. 5, „Serenadenquartett“
- W. A. Mozart : Divertimento D-Dur KV 136 „Salzburger Sinfonie“
- G. B. Pergolesi: „Die schlaue Bäuerin“ Opera buffa in 2 Akten

In die Epoche des Rokoko versetzt dieses Programm. Haydns „Andante cantabile“ ist eine der bekanntesten Melodien dieser Zeit, wie auch Mozarts „Salzburger Sinfonien“. Für die ausgelassene Heiterkeit stehen besonders komische Operettchen und Singspiele. Pergolesi gilt mit seiner „Serva padrona“ als Schöpfer der Opera buffa; das Werk war in ganz Europa verbreitet und war Vorbild einer ganzen Gattung. Ihre Grundelemente eingängiger Gesang, flotter Tanz und witzige Dialoge sind bereits in diesen komischen Werkchen, die als Einlagen bei Festen und Opernaufführungen Verwendung fanden, dominant und sollten das Publikum niveauvoll unterhalten. „La contadina astuta“, „Die schlaue Bäuerin“, zeigt alle Vorzüge des temperamentvollen Stils des Komponisten. Die
Werke sind in Deutschland bereits im 18. Jahrhundert in Übersetzung mit gesprochenem Dialog aufgeführt worden, was ihre Verbreitung und Popularität gefördert hat. Die Inszenierung von Roland Treiber war bereits 1999 ein großer Erfolg beim Fest in Schönbrunn“ in Wien.

Location

Schloss Glienicke
Königstraße 36
14109 Berlin
Germany
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Unweit der historisch bedeutsamen Glienicker Brücke findet man das Schloss Glienicke, das als Gebäude sowohl architektur- und kunstgeschichtlichen als auch kulturgeschichtlichen Ranges zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Gemeinsam mit dem wunderschönen Schlosspark bildet das Schloss ein wahres Juwel der Kultur- und Kunstlandschaft. Erbaut vom wohl bedeutendsten europäischen Architekten des Klassizismus und mit teilweise originärem Interieur lockt das Schloss Glienicke zahlreiche neugierige Besucher an. Auch die Konzerte im Schloss zählen zu den kulturellen Highlights der Region.

Als der damals 21-jährige Prinz Carl von Preußen von seiner Italienreise zurückkehrte, war er von der dortigen Architektur so begeistert, dass er selbst im Besitz einer solchen Villa sein wollte. Auf dem Landgut Glienicke mit seiner mediterran wirkenden Landschaft verwirklichte Karl Friedrich Schinkel diesen Traum. Das ehemalige Landhaus wurde so zu einem beeindruckenden klassizistischen Schloss, dessen Gebäude mit Casino, Teepavillon und Gartenhaus klar gegliedert sind und in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen, um ein harmonisches Gesamtbild zu erzeugen. Schon damals fanden auf dem Schloss regelmäßige Konzerte statt, Prinz Carl und seine Gemahlin galten als großer Musikliebhaber. Seit 1997 wird diese Tradition mit den klassischen Konzerten auf Schloss Glienicke fortgesetzt. Durch die hochkarätigen Musiker und die hohe musikalische Qualität der Darbietungen haben sich die Konzerte auch international großes Renommee erspielt.

Das Schloss beherbergt in seinen Räumlichkeiten das Hofgärtnermuseum, das als erstes europäisches seiner Art die Facetten der Ausbildung und Arbeit zahlreicher Hofgärtner zeigt. Einige Räume sind zudem mit originärem Interieur ausgestattet und vermitteln einen lebhaften Eindruck vom damaligen Leben. Herzstück des Schlosses ist dabei der Rote Saal, baulich umrahmt vom türkisen Schlafgemach, Marmorzimmer und blauer Bibliothek. Der Rote Saal wirkt mit dem klassizistischen Marmorkamin, vergoldeten Lüstern und Bilderrahmen und dem Mahagonitisch mit festlichem Tafelgedeck äußerst repräsentativ und war einst der Festsaal des Schlosses. Wie im Roten Saal wurden alle Räumlichkeiten anhand von Fotos rekonstruiert.